Bonn (vfz/age) – Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) setzte am vergangenen Mittwoch (20.03.2019) ihre Leitnotierung um 7 Cent auf 1,50€/kg Schlachtgewicht herauf. Die Notierungsspanne lag zwischen 1,50€ und 1,52€.
Nach Angaben der VEZG konnte wegen des geringeren Angebotes die rege Nachfrage der Schlachtbetriebe nur unvollständig gedeckt werden. Laut Daten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) lagen die Schlachtungen im bisherigen Jahresverlauf um rund 3% unter dem vergleichbaren Vorjahresniveau. Auch höhere Verkaufspreise im Teilstückhandel ließen sich durchsetzen. Begünstigt wurde das durch ein weider anziehendes Exportgeschäft, wobei vor allem China mehr Ware orderte. (…)

Die Leitnotierung des Verbandes landwirtschaftlicher Veredelungsproduzenten (VLV) stieg bei knappem Schweineangebot um 7 Cent auf 1,49€/kg Schlachtgewicht. (…)

In vielen Mitgliedstaaten war bereits in der Woche zum 17. März ein Anziehen der Schlachtschweinepreise zu beobachten. Im Mittel zahlten die Schlachtbetriebe in der Gemeinschaft für Tiere der Handelsklasse E 139,99€/kg SG; das waren 1,52€ oder 1,1% mehr als in der Woche. Dabei soll es in Rumänien mit 8,8% den größten Preissprung nach oben gegeben haben. Die spanischen und irischen Mäster erhielten jeweils 2,2% mehr Geld für ihre Tiere. Österreich, Deutschland, Polen und Dänemark bewegten sich die Zuschläge zwischen 0,9% und 1,9%. Zu den Verlierern gehörten hingegen die Erzeuger in Bulgarien und Estland mit Abschlägen von jeweils 1,1%. Italien bildete das Schlusslicht mit um 2,9% gesunkenen Preisen.

Quelle: vfz Vieh und Fleisch Handelszeitung / Ausgabe 13 vom 29.03.2019 / Seite 5 / Artikel „Schweinepreise steigen europaweit“