Die ausgeglichene Marktlage auf dem deutschen Schlachtschweinemarkt hat gestern zu einem unveränderten Vereinigungspreis geführt. Die Schlachtzahlen der vergangenen Woche waren weiter rückläufig. In der 20. Kalenderwoche wurden 33.000 Schweine weniger geschlachtet als eine Woche zuvor. Die durchschnittlichen Gewichte reduzierten sich um 100 Gramm auf 96,6 kg.

In den USA treten die Erzeugerpreise auf einem Niveau von 1,65€/kg SG auf der Stelle. Die erste Welle der Euphorie verblasste leicht, nachdem China die Einfuhrzölle auf Schweinefleisch erhöht hat. In China bewegen sich die Notierungen auf hohem Niveau weiter seitwärts. Die Nachfrage ist saisonal bedingt schwach, gleichzeitig schrumpfen die Bestände. Viele Konsumenten greifen zu dieser Jahreszeit traditionell häufiger zu Rind oder Geflügel.